Nach nun gut zwei Wochen völliger, fliegerischer Abstinenz, kommen bei mir erste Entzugserscheinungen auf und ich beginne, mich zu fragen: Wie soll ich das nur aushalten? Wie hab ich das nur früher ausgehalten? Und wie werde ich es in Zukunft aushalten? Man weiß es nicht genau.
Eigentlich bin ich doch auch ein bisschen froh, dass ich noch arbeiten gehen kann, das lenkt ab. Gut, morgens um halb fünf, wenn der Wecker losbrüllt, kann ich nicht behaupten, darüber froh zu sein, in einem gelben Auto durch die Gegend zu fahren und Post zu verteilen, aber spätestens abends, nachdem ich mal wieder ein paar Prüfungsfragen durchgeklickt habe, bin ich doch ganz froh, dass ich das nicht den ganzen Tag machen muss, sondern immer nur ein paar Stunden investiere. Zumindest jetzt noch.
Ich drück mich allerdings noch um die Fragen in Meteorlogie und Navigation. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht genau. So schwer waren die damals doch gar nicht, als ich sie mir zum ersten Mal angeschaut habe. Anspruchsvoll vielleicht, aber nicht unlösbar. Irgendwie bin ich doch eher der Typ, der lieber viele Fragen auf einmal richtig beantwortet als hin und wieder ein, zwei Stück falsch zu machen 
Am besten scheint mir bisher die Theorie fürs BZF II zu gelingen. Aktuelle Statistik hierbei: 8 falsche von insgesamt 254 Fragen, das entspricht einer Quote von rund 97% an richtigen Antworten. Hach ja, das brauch ich einfach
Bleibt nur zu hoffen, dass die Durststrecke bald wieder beendet sein wird und ich mich nicht täglich mit Lenny Kravitz und den Foo Fighters ablenken muss. Irgendwann wird jedes Lied eintönig. Aber schon Charlie Sheen hat als Topper Harley in Hot Shots gesagt: “I’m a pilot and nobody’s gonna keep me out of the sky!”
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